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Judith

nach Friedrich Hebbel

Judith

In Hebbels Drama stehen sich zwei Menschen gegenüber, die nicht länger fremdbestimmt leben wollen. Zwei Getriebene auf dem Weg in die totale Selbstauflösung. Holofernes, der tyrannische Feldherr, ist gekommen, um Judiths Volk zu unterwerfen. Judith, die jungfräuliche Witwe, ist entschlossen, ihn zu verführen und zu enthaupten, um ihr Volk zu retten. Die Inszenierung beginnt mit den Gräueltaten: Er vergewaltigt sie, sie ermordet ihn. Doch so leicht soll er nicht davonkommen!
Er soll durchleben, was sie durchlitt, den Augenblick tiefster Erniedrigung, den „Griff in ihre Menschheit hinein“. Schauspiel: Jörg Schulze-Neuhoff - Inszenierung: Stefan Meißner - Musik: Carsten Panitz

15 €

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